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Luxemburgische Staatsangehörigkeit

Für sämtliche Informationen zum Gesetz vom 8. März 2017 über die luxemburgische Staatsangehörigkeit, welches am 1. April 2017 in Kraft getreten ist, besuchen Sie bitte die Internetseiten www.guichet.lu.

 

Mit dem Erwerb der luxemburgischen Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung oder Wiedereinbürgerung erhält der Ausländer die Rechtsstellung eines Luxemburgers mit sämtlichen damit verbundenen Rechten und Pflichten.

Aufgrund des Prinzips der doppelten Staatsangehörigkeit kann der Bewerber künftig unter bestimmten Bedingungen die luxemburgische Staatsangehörigkeit erlangen, ohne seine ursprüngliche Staatsangehörigkeit aufgeben zu müssen.

Jeder Ausländer, der die gesetzlichen Voraussetzungen für die Einbürgerung und nicht für eine Wiedereinbürgerung erfüllt, kann eingebürgert werden.

Die Eheschließung mit einem luxemburgischen Staatsangehörigen entbindet keinesfalls von der Pflicht, das übliche Einbürgerungsverfahren zu durchlaufen.

Um für die Einbürgerung zugelassen zu werden, muss der Bewerber die nachstehenden gesetzlich vorgeschriebenen Voraussetzungen erfüllen:

  • er muss zum Zeitpunkt der Einreichung des Einbürgerungsantrags das 18. Lebensjahr vollendet haben;
  • er muss bei der Einreichung des Einbürgerungsantrags seit mindestens 7 Jahren in Folge im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis sein und seinen tatsächlichen Wohnsitz in Luxemburg haben.
  • Bei Bewerbern, die in Luxemburg als Flüchtlinge im Sinne der am 28. Juli 1951 unterzeichneten Genfer Flüchtlingskonvention über die Rechtsstellung der Flüchtlinge anerkannt wurden, wird der Zeitraum zwischen dem Tag der Einreichung des Asylantrags und dem Datum der Anerkennung des Flüchtlingsstatus durch den zuständigen Minister einem erlaubten Aufenthalt im Sinne des Gesetzes gleichgestellt. Als Nachweis ist eine Bescheinigung der Einwanderungsbehörde (Direction de l'Immigration) des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten (Ministère des Affaires étrangères et de l'Immigration) vorzulegen;
  • er muss eine Prüfung zur Bewertung seiner mündlichen Sprachkompetenz im Luxemburgischen bestanden haben.
    Von der Prüfung zur Bewertung der mündlichen Sprachkompetenz im Luxemburgischen befreit sind Bewerber, die:
    • mindestens 7 Jahre ihrer Schulzeit in Luxemburg absolviert haben, und zwar entweder an einer öffentlichen Schule oder an einer Privatschule, an der die Lehrpläne der öffentlichen Schulen gelten. Als Nachweis sind Bescheinigungen der zuständigen Dienststellen der Gemeinden, in denen der Bewerber die Grundschule besucht hat, Bescheinigungen der von ihm besuchten weiterführenden Schulen oder beglaubigte Fotokopien seiner Schulzeugnisse vorzulegen;
    • vor dem 31. Dezember 1984 über eine Aufenthaltserlaubnis für Luxemburg verfügten und seit diesem Tag oder länger dort wohnen. Als Nachweis sind Wohnsitzbescheinigungen der jeweiligen Gemeinden vorzulegen;
  • er muss Kurse in Staatsbürgerkunde besucht haben.
    Von der Teilnahme an den Kursen in Staatsbürgerkunde befreit sind Bewerber, die:
    • mindestens 7 Jahre ihrer Schulzeit in Luxemburg absolviert haben, und zwar entweder an einer öffentlichen Schule oder an einer Privatschule, an der die Lehrpläne der öffentlichen Schulen gelten. Als Nachweis sind Bescheinigungen der zuständigen Dienststellen der Gemeinden, in denen der Bewerber die Grundschule besucht hat, Bescheinigungen der von ihm besuchten weiterführenden Schulen oder beglaubigte Fotokopien seiner Schulzeugnisse vorzulegen;
    • vor dem 31. Dezember 1984 über eine Aufenthaltserlaubnis für Luxemburg verfügten und seit diesem Tag oder länger dort wohnen. Als Nachweis sind Wohnsitzbescheinigungen der jeweiligen Gemeinden vorzulegen;
  • die Voraussetzung der strafrechtlichen Unbescholtenheiterfüllen. Die Einbürgerung kann einem Bewerber verweigert werden, der:
    • im Rahmen seines Einbürgerungsantrags falsche Angaben gemacht, wichtige Fakten verschwiegen oder in betrügerischer Absicht gehandelt hat;
    • entweder im In- oder Ausland wegen eines Verbrechens und/oder zu einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung von einem Jahr oder mehr verurteilt wurde, wobei der dieser Verurteilung zugrundeliegende Tatbestand auch nach luxemburgischem Recht eine strafbare Handlung darstellen muss, und wenn seine Strafe gegebenenfalls, außer im Falle einer Rehabilitierung, weniger als 15 Jahre vor Einreichung des Einbürgerungsantrags endgültig vollstreckt wurde.

Folgende Personen können eine Wiedereinbürgerung beantragen:

  • Ausländer, die vor Verlust der luxemburgischen Staatsangehörigkeit (Art. 14 des Gesetzes vom 23. Oktober 2008 über die luxemburgische Staatsangehörigkeit) die luxemburgische Staatsangehörigkeit durch Abstammung besessen haben;
  • Ausländer mit einem Vorfahren in direkter Linie (väterlicherseits oder mütterlicherseits), der am 1. Januar 1900 die luxemburgische Staatsangehörigkeit besessen hat (Art. 29 des Gesetzes vom 23. Oktober 2008 über die luxemburgische Staatsangehörigkeit);
  • Luxemburgerinnen, die ihre luxemburgische Staatsangehörigkeit dadurch verloren haben, dass sie aufgrund ihrer Eheschließung oder des Erwerbs einer ausländischen Staatsangehörigkeit durch ihren Ehegatten die ausländische Staatsangehörigkeit ihres Ehegatten ohne eigenen Willensakt angenommen haben (Art. 31 des Gesetzes vom 23. Oktober 2008 über die luxemburgische Staatsangehörigkeit).

Um die doppelte oder mehrfache Staatsangehörigkeit zu erwerben, muss sich der Bewerber im Vorfeld bei den zuständigen Behörden seines Herkunftslandes/seiner Herkunftsländer (z.B. Botschaft oder Konsulat) erkundigen, ob er im Falle des Erwerbs der luxemburgischen Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung die ausländische(n) Staatsangehörigkeit(en) behalten kann.Für weiter Informationen besuchen Sie bitte die Internetseiten des Justizministeriums, oder wenden Sie sich an das Standesamt der Gemeinde Clerf.

Kontakt

Standesamt

Tel. 27 800 213
Fax 27 800 901

E-mail: pierre.conrad@clervaux.lu