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Eine Stunde Ruhe

  • 19/01/2020, 18:00
Eine Stunde Ruhe

Regie: Pascal Breuer

Bühnenbild: Bettina Neuhaus

Kostüme: Claudia Weinhart


Die irrwitzig turbulente, amüsante, von Florian Zeller mit souveräner Virtuosität geschriebene, Katastrophen-Komödie ist mit pointengenau zugespitzten Dialogen und musikalischem Gespür für Timing komponiert. In dieser hinreißenden, durch geschliffene Pointen bestechenden, Komödie hat der Jazz-Liebhaber Michel, der seit seiner Jugendzeit für das Album „Me, Myself And I“ seines Jazz-Idols Niel Youart schwärmt, diese LP nun nach Jahren vergeblichen Suchens zufällig auf einem Flohmarkt gefunden. Überglücklich eilt er nach Hause, um sie sofort zu hören. Er verlangt nicht viel: bloß »eine Stunde Ruhe« – doch die ganze Welt scheint sich gegen ihn verschworen zu haben. Niemand gönnt ihm auch nur eine Minute: weder seine Frau, noch ihre beste Freundin (gleichzeitig seine Geliebte). Und auch sein Sohn, sein Nachbar und ein sich als Pole ausgebender portugiesischer Klempner hindern ihn am Hörgenuss.


Dann folgt natürlich Katastrophe auf Katastrophe - eine katastrophaler als die andere. Eheliche, uneheliche, freundschaftliche, väterliche und nachbarliche Beziehungen gehen zu Bruch - und dank des Klempnerpfuschs, wird auch noch die Wohnung geflutet. Nach Lügen, Ablenkungsmanövern und Manipulationen könnte Michel eigentlich seine heißgeliebte Platte hören - wenn, ja wenn…


In diesem spritzigen Komödien-Juwel dreht Autor Florian Zeller kräftig an der Chaos-Schraube. Und wenn man denkt, schlimmer könne es für Michel gar nicht kommen, legt Zeller noch einen Zahn zu und dann noch einen...

 

Der Autor Florian Zeller

So etwas gibt es eigentlich nur im Märchen: Was immer der französische Autor Florian Zeller beginnt – es gelingt ihm! Der am 28.6.1979 in Paris geborene Schriftsteller gehört zu den wenigen, die am renommierten "Institut d’études politiques de Paris" zugelassen worden sind. Gleich sein erster Roman „Neiges artificielles“ („Künstlicher Schnee“), den er mit 22 (!) Jahren veröffentlichte, katapultierte ihn an die Spitze der französischen Literaturszene. Er wurde dafür mit dem renommierten "Prix de la fondation Huchette" ausgezeichnet.


Durch seine Fähigkeit, zündende und temporeiche Dialoge zu schreiben, gelang auch sein Sprung auf die Theaterbühne. Die Pariser Kritik und das Publikum bejubelten schon seine ersten drei Theaterstücke „L’Autre“ („Der Andere“) 2004, „Le Manège“ („Der Dreh“) 2005 und „Si tu mourais“ („Wenn du tot wärst“) 2006. Die Uraufführung seiner berühmten Komödie „Die Wahrheit“ („La Vérité“) fand 2011 in Paris statt. Seit 2015 gibt es überdies das Gegenstück zu „Die Wahrheit“: „Le Mensonge“ („Die Lüge“). In der in Paris uraufgeführten Komödie geraten dieselben Personen wieder in ein raffiniert-verzwicktes Alibi-Puzzle. 2011 erschien „Le Père“ („Vater“). In dieser tragischen Farce entdeckt man eine ganz neue Seite von Florian Zeller. Zeller erhielt für dieses aus der Perspektive eines an Demenz erkrankten Mannes erzählte Schauspiel den Prix Molière 2014 als BESTES STÜCK und den Prix du Brigadier. Nach Françoise Sagan, Eugène Ionesco und Jean Anouilh ist Zeller erst der vierte Autor, der mit diesem wichtigen Preis geehrt wurde. Das berührende Stück wurde 2016 in London für den Laurence Olivier Award als BESTES NEUES STÜCK nominiert. Auch die Broadway-Produktion von „Vater“ machte Furore: Sie war sowohl nominiert für den Theater-OSCAR Tony Award als BESTES STÜCK als auch für den Outer Critics Circle Award als HERAUSRAGENDES BROADWAY-STÜCK. 2016 wurde Zellers bisher letztes Stück, eine Beziehungskomödie, uraufgeführt: „L’Envers du décors“ („Hinter der Fassade/Die Kehrseite der Medaille“).

Pressestimmen
Das Personal dieses filigran ausgeklügelten Plots, der federleicht daherkommt (…) lebt von geistreichen Pointen, raffinierten Dialogen, vielschichtigen Charakteren und Zellers gekonnt verzögerter Taktik im Entwickeln der Geschichte. (…)

Ein Handwerker, der (…) völlig überfordert ist [und] langsam (…) die Wohnung [zerstört, ist] ein Sinnbild dessen, was auch in allen Beziehungen dieser Menschen passiert. (…) Erst gesteht man einen Fehler, am Ende herrscht Chaos.
Armgard Seegers, Hamburger Abendblatt, 20.01.2015

Statt Musikerlebnis erwarten Michel die Katastrophen seines Lebens. (…) Einige Desaster (…) wirken wie ein Nachhall (…) des Theaterautors Georges Feydeau, der um 1900 die Doppelmoral des Bürgertums in exakt konstruierten Geschichten entlarvte. Während die Wohnung sich in ein Schlachtfeld verwandelt, wird in (…) lustig pointierten Dialogen der französische Hang zu diskutieren genauso durch den Kakao gezogen wie die Bereitschaft von Etablierten, Schwarzarbeiter zu beschäftigen und ihre Ehepartner zu hintergehen. dpa, FOCUS online, 09.04.2015

Das Leben ist wie ein Rohrbruch, dessen bedrohliche Signale man überhört, bis das ganze Gebäude zusammenbricht: Das erfährt – tatsächlich und im übertragenen Sinne – der Lebemann Michel in der Boulevard-Komödie „Eine Stunde Ruhe“. Brigitte Scholz, Hamburger Morgenpost, 20.01.2015

Das Ensemble überzeugte mit starken Akteuren (…). Allen voran Peach in der Rolle der Hauptfigur Michel (…). Eindringlich spielten ebenfalls Alexa Wiegand als Ehefrau, Saskia Valencia (…), Raphael Grosch (…), Reinhard Froboess (…) und Johannes Lukas (…). ISERLOHN Cornelia Merkel, Iserlohner Kreisanzeiger und Rundschau, 8.1.2019.


Dauer: 60 Minuten (1. Hälfte)

Pause (20 Minuten)

40 Minuten (2. Hälfte)

©Loredana La Rocca



Dieses Theaterstück kann auch im Rahmen des Theater-Abos (4 Veranstaltungen zur freien Auswahl zum Vorzugspreis von 78 € oder 5 Veranstaltungen zur freien Auswahl zum Vorzugspreis von 97 €) gebucht werden.

Zur Auswahl im Abo:

FREE MANDELA, FR, 13.12.2019 (in englischer Sprache)
EINE STUNDE RUHE, SO, 19.1.2020 (in deutscher Sprache)
DER BESUCH DER ALTEN DAME, FR, 31.1.2020 (in deutscher Sprache)
WANN WIRD ES ENDLICH WIEDER SO WIE ES NIE WAR, FR, 6.3.2020 (in deutscher Sprache)
MONSIEUR IBRAHIM ET LES FLEURS DU CORAN, DO, 2.4.2020 (in französischer Sprache)
BUG de Tracy Letts, FR, 29.5.2020 (in französischer Sprache)
LA VIEILLE QUI MARCHAIT DANS LA MER, DO, 18.6.2020 (in französischer Sprache)

EVA MATTES, SA, 26.10.2019 (in deutscher Sprache)
SUZANNE VON BORSODY LIEST FRIDA KAHLO, SO, 3.11.2019 (in deutscher Sprache)
LIEBE UND ANDERE UNGLÜCKSFÄLLE, DO, 21.11.2019 (in deutscher Sprache)



 

Billets

  • Groupe 20.00
  • Plein 25.00
  • Moins de 26 ans 12.00

Lieu

Cube 521 1-3 DRIICHT
L-9764
MARNACH

Site Web : http://www.cube521.lu

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